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Charing Cross and Strand durch Gasleck abgeschaltet

Mehr als 1.400 über Nacht aus dem West End evakuiert

Polizist

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Die Rettungsdienste fordern die Öffentlichkeit auf, den Strand und das Charing Cross-Gebiet nach einem größeren Gasleck zu meiden.

Die Straßen rund um den Bahnhof sind seit den frühen Morgenstunden für Verkehr und Fußgänger abgesperrt. Sowohl der Bahn- als auch der U-Bahnhof blieben während der morgendlichen Rushhour geschlossen.



Ab 8.30 Uhr sind der Strand und einige umliegende Straßen noch für Autos gesperrt, obwohl der Zugang für Fußgänger eingeschränkt ist. Die Bahn- und U-Bahn-Stationen Charing Cross bleiben geschlossen, während Waterloo East ebenfalls von der Sperrzone betroffen ist.

Die Westminster-Niederlassung der Metropolitan Police teilte in einem Tweet mit, dass sie erwartet, dass die Reiseunterbrechung einige Zeit andauern wird.

In einer Erklärung schätzt die Southeastern Rail, dass ihre Verbindungen nach Charing Cross und Waterloo East bis etwa Mittag betroffen sein werden:

Die Londoner Feuerwehr sagte, sie habe eine geplatzte Gasleitung als Quelle für die hohen Mengen an Erdgas identifiziert, die in die Luft freigesetzt wurden.

Das Leck wurde gegen 2 Uhr morgens in der Craven Street entdeckt, die neben dem Bahnhof Charing Cross verläuft.

Laut einer Erklärung des Westminster Council wurden rund 1.400 Menschen evakuiert, darunter mehr als 1.000 im Nachtclub Heaven.

Zeugen erzählten Sky Nachrichten Es herrschte Chaos, als die Türsteher den Clubbesuchern befahlen, den geschäftigen Veranstaltungsort in den frühen Morgenstunden zu verlassen.

Weitere 350 Menschen wurden aus anderen Gebäuden und einem Hotel an der Straße evakuiert.

Im Queen Mother Sports Center in Victoria wurde ein Erholungszentrum eingerichtet, während einige lokale Hotels den Evakuierten eine Notunterkunft zur Verfügung stellen konnten.